Universität Bonn
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Abgabedatum: 02.01.2005
Zusammenfassung: Der Baumeister von Chartres, der die gotische Kathedrale ab 1194 errichtete, ist bis heute unbekannt geblieben, ebenso wie die ursprünglichen Baupläne niemals gefunden wurden. So ist das Wissen um die Konstruktionsprinzipien der Kathedrale verloren gegangen.
Die Anwendung der Heiligen Geometrie unter Verwendung der Blume des Lebens führt zu deren Wiederentdeckung. Die Blume des Lebens ist ein uraltes geometrisches Symbol, das sich an vielen sakralen Gebäuden diverser Kulturen und Zeitalter findet, u.a. auch an einer christlichen Kirche des Mittelalters. Aus der Blume des Lebens lassen sich sämtliche platonischen Körper und andere geometrische Formen ableiten.
Durch die Anwendung der Blume des Lebens auf den Kirchengrundriss lässt sich herausfinden,
1. warum die Vierung in Chartres – im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen und Kathedralen – nicht quadratisch, sondern rechteckig ist,
2. wo das heute verschüttete Heilige Zentrum der Kirche (mit dem Brunnen Puits de Saints Forts) in früherer Zeit lag,
3. wie der (oder die) Baumeister das Kirchenschiff konstruierte(n) und
4. welche harmonikalen Prinzipien in der Konstruktion verborgen sind.
Inhaltsverzeichnis (Word 97/2000 Format)